Flößermuseum

Flößermuseum

Lechbrucker Geschichte

Flößermuseum
Foto: Dieter Eider

Das Lechbrucker Flößermuseum ist ebenso sehenswert wie einzigartig. In einem Mitte des 17. Jahrhunderts erbauten Flößeranwesen wird Lechbrucks jahrhundertealte Flößertradition wieder lebendig. Zahlreiche Exponate zur Flößerei und die liebevolle, detailgetreue Ausstattung gewähren einen interessanten Einblick in das entbehrungsreiche Leben der Lechbrucker Flößerfamilien.

Ein besonderes Erlebnis ist unsere Kulturführung „Auf den Spuren der Flößer“. Der anschließende Besuch des Flößermuseums ist im Rahmen der eigens angebotenen Kinderführungen auch für die kleinen Gäste ein spannendes Erlebnis.

Informationen zu Führungen erhalten Sie bei bei der Tourist-Information.


Öffnungszeiten:

April bis September nur auf Anfrage möglich
Donnerstag: 17:30 bis 19:00 Uhr
Sonntag:
Pfingstmontag:
16:00 bis 18:00 Uhr
16:00 bis 18:00 Uhr

Eintrittspreise:

  mit Gästekarte ohne Gästekarte
Erwachsene 2,00 Euro 2,50 Euro
Kinder 14 bis 16 Jahre 1,00 Euro 1,00 Euro
Kinder bis 13 Jahre frei frei
Gruppen
je Gruppe (20-25 Personen)
Führung: 25,00 € zzgl. 1,00 € Eintritt pro Personen  
Für Gäste mit KönigsCard kostenlos kostenlos

Veranstaltungen im Flößermuseum

Weitere Informationen unter https://floesser-lechbruck.de/

 
Samstag, 20.06.2020

Konzert Chor Rosinen-ABGESAGT

Eintritt frei

("der Hut geht rum")

Sonntag, 28.06.2020

Ausstellung Alpenverien

WANDERAUSSTELLUNG „GERADE WILD. ALPENFLÜSSE“

Deutscher Alpenverein

Vom 28. Juni bis 26. Juli, jeweils Sonntag von 16 – 18 Uhr

Im Flößermuseum Lechbruck

 

Sie prägen das Bild der Alpen wie die Berge: Der Tagliamento in Italien, die Isel in Osttirol oder die Obere Isar sind wilde Schönheiten und haben ihren urwüchsigen Charakter bewahrt. Allerdings gibt es solche Alpenflüsse nur noch selten im Alpenraum und die übrig gebliebenen sind heute vielfach bedroht. Wie sollen wir mit den Alpenflüssen künftig umgehen? Dieser Frage geht die Wanderausstellung „gerade wild. Alpenflüsse“ des DAV nach. 

Wertvolle Naturlandschaft in Gefahr

Alpenflüsse sind seit jeher artenreiche Lebensräume. Gespeist durch Regen- und Gletscherwasser winden sie sich durch verschiedenste Gesteinsschichten und schaffen einzigartige Landschaften. Für den Menschen sind die Flüsse und ihre Auen in vielfältiger Hinsicht sehr wertvoll – sei es zum Ackerbau, zur Erholung oder zur Energiegewinnung. Ohne Folgen bleibt dies nicht: Verbauungen, Begradigungen, Staudämme und Wehre, aber auch die intensive Nutzung der Auen haben das natürliche Gleichgewicht an und in den Flüssen in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem gibt es immer wieder Pläne für neue Wasserkraftanlagen und Pumpspeicher. „Wir müssen die letzten noch frei fließenden Alpenflüsse unbedingt vor technischer Verbauung schützen“, forderte daher DAV Vizepräsidentin Melanie Grimm.

Die Ausstellung ist Teil eines Verbundprojektes

Mit der Ausstellung möchte der DAV auf die Einzigartigkeit und die aktuelle Bedrohung der Alpenflüsse aufmerksam machen. „Wir brauchen dringend weitere Renaturierungen an den Alpenflüssen“, sagte Melanie Grimm. „Sie sind für den Erhalt seltener Arten wie den Flussregenpfeifer oder die Deutsche Tamariske ebenso notwendig wie für den Hochwasserschutz und eine attraktive Landschaft. Es gibt bereits gute Beispiele dafür.“ 

Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts „Alpenflusslandschaften – Vielfalt leben von Ammersee bis Zugspitze“, an dem 18 Projektpartner aus Naturschutz, Verwaltung, Wirtschaft und dem Sozialbereich beteiligt sind. Gemeinsames Ziel ist der Erhalt und die Wiederherstellung artenreicher Lebensräume an Isar, Loisach, Ammer, Lech und Wertach. Die Ausstellung wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie mit Mitteln des Bayerischen Naturschutzfonds gefördert.

Samstag, 08.08.2020

Ausstellung

  1. August – 06. September

 Ausstellung MenschNaturArt

Objekte von Rainer Etzrodt

Holz und Steine sind auch Themen im Flößermuseum. In der Ausstellung MenschNaturArt zeigt nun der Lechbrucker Neubürger Rainer Etzrodt  Werke aus Holz und Steinen in der Museumstenne.

Der 1948 in Duisburg-Meiderich geborene Hobbykünstler hat schon als Kind immer gerne gezeichnet und gemalt. Im Jugendalter kam mit der Fotografie eine weitere kreative Seite hinzu. Als Themenfotograf galt sein besonderes Interesse den Bereichen Natur, Umwelt und Technik, mit einem vielfältigen Spektrum.

Nach dem Eintritt in den Ruhestand 2013 fand Rainer Etzrodt als Autodidakt den Weg zur Objektkunst.

Mit „suchen“ und „finden“ beginnt der Weg zu einem Objekt. Dabei werden vorwiegend handwerklich und industriell bearbeitetes Holz wie Bauholz, Restholz, Streben eines Sonnenschirms mit naturgeformtem Schwemmholz und Wurzelstücken (Fundorte Forggensee und Gebirgsbäche) in Verbindung gebracht. Außergewöhnliche Fundstücke wie Eisenteile von alten Bahnschwellen, Formsteine von der Halbammer finden in den Arbeiten ebenso Verwendung wie Glasscherben, von der Natur in eine neue schöne Form satiniert, die als „Strandmüll“ auf der Insel Sylt gefunden wurden. Alle Objekte sollen durch ihre Kombination und Zusammensetzung zum Nachdenken anregen.

In den Jahren 2014 bis 2017 beteiligte sich der Künstler an verschiedenen Ausstellungen in Nordrhein-Westfalen.

Seit einem Jahr ist Rainer Etzrodt Bürger der Gemeinde Lechbruck am See und zeigt jetzt im Flößermuseum seine interessanten, außergewöhnlichen Objekte. 

Die Ausstellung ist jeden Sonntag von 16 – 18 Uhr zu besichtigen

Sonntag, 20.09.2020

Marketa & Friends

Roots "n" Roses

Country, Blues & Irish Folk

Kartenvorverkauf in der Tourist-Information

Samstag, 10.10.2020

Damenensamble Saitensprung

"Die Rache der Erna Schmitt"

Freier Eintritt

Freitag, 20.11.2020

Harte Schwestern

Samstag, 05.12.2020

Frauenhofer Saitenmusik

Freitag, 07.05.2021

Vivid Curls

Vivid Curls

Nicht nur starke und kritische Texte, auch gänsehauttreibender Harmoniegesang, eine Rockröhre und ein lyrischer Mezzosopran: Inka Kuchler und Irene Schindele gelingt als Vivid Curls die Kombination von Anspruch und Inhalt mit wunderschöner Melodik, abwechslungsreichen Rhythmen und fein herausgearbeitenden Songperlen. So entsteht eine Mélange aus Liedermachertum und Folkrockmusik, die den Zuhörer träumen lässt, ihn aber auch nicht selten aufrüttelt und zuletzt neu inspiriert nach Hause gehen lässt. Perkussives Gitarrenspiel oder verträumtes Fingerpicking, ab und zu eine Mundharmonika oder ein Percussionelement, Vivid Curls brauchen nicht viel um ihren allseits gepriesenen und mit diversen Preisen ausgezeichneten Gesang zu unterstützen.

Mit neuem Album